Robert Pippin: Hollywood Westerns and American Myth

»So begrüßenswert somit Pippins Ansatz ist, Filmanalyse auf politische Philosophie zurückzubeziehen, findet er in den behandelten Filmen nur deshalb eine Subversion, die nicht präsent ist, weil er die Verflechtung moderner Kulturprodukte mit der Herrschaft in gegenwärtiger Gesellschaft nicht thematisiert sowie den Wechselbezug von politischer Verfassung und ökonomischen Verhältnissen des modernen Staats seinerseits nicht hinreichend klärt. Kritik einer der sozialen Philosophie überhaupt vorgelagerten technizistischen Medientheorie leistet Pippin damit aber ex negativo wie unausgesprochen, da ihn besondere, keineswegs alle, Filme als bewusste Erzeugnisse interessieren, die abstrakte Ideen wie auch immer vermittelt darstellen.«

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